Mittwoch, 19. Oktober 2011

Meine zwei letzten Tage in Christchurch und was ich sonst noch gemacht habe

Ja, also eigentlich wollte ich heute Abend im Poolhouse mit Blick auf die Bucht vor Akaroa sitzen und den Sonnenuntergang genießen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als gedacht. Aber fangen wir mal von vorne an.

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Zunächst einmal holen wir lang aus. Ich war jetzt zwei Wochen lang in Christchurch bei Nicky, Kan und Jo und hatte eine wunderbare Zeit. Ich habe Wilbur und die Hunde gestreichelt. Die Hühnerhäuser nach Eiern abgesucht. Die Alpakas von einer Wiese auf die andere getrieben. Kühe mit Snacks gefüttert. Die Tiere gefüttert. Ganz viel Unkraut gejätet. Unmengen an Schubkarren mit Rindenmulch gefüllt, durch die Gegend geschoben, ausgeladen und den Inhalt verteilt. Feuer im Kamin gemacht.Und ich war zusammen mit Colin handwerklich tätig. Wir haben Zaunpfosten mit Draht gezäunt und Montag noch ein Tor errichtet. Außerdem hat Wilbur jetzt ein regendichtes Haus, dank neuem Blechdach.

ja, es glänzt, Wilburs Hütte von uns neu gedeckt :)PA170007  ich hab ein Loch gebaut, es galt nämlich eine Tür zu setzenhah, unser Tor, Alpaka und Kuhsicher darum hab ich mir eine Pause verdient der Garten ist fertig ge-rindenmulcht weitere Fähigkeit: Feuer machen

Wir waren also nicht untätig. Dienstag gab es dafür unsere Ausflug ans Meer von Nicky spendiert. Sehr schön. Dienstag Abend haben Kan, Colin, Esther (neue HelpXerin) und ich lang Wii gespielt und Vodka Cruiser getrunken und hatten einen schönen Abend. Irgendwann nach Mitternacht habe ich mich dann von Colin verabschiedet und bin ins Bett gegangen. Es war wirklich schön einen weiteren Mitarbeiter zu haben, so war ich doch nur selten allein und wir hatten viel Spaß die letzten zwei Wochen.

meine NZ-Lieblings-WG: Kan, Jo und Nicky Wii-spielen an Colins letztem Abend in NZ

Heute früh war dann unglaublich schlechtes Wetter. Ich war sehr froh, dass Nicky mich nachmittags zum Treffpunkt, an dem Odhran (Oran) mich abholt, bringt und ich nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und laufend dorthin gelangen muss. So hatte ich auch noch alle Zeit der Welt. Ich hab mir zum Frühstück eines meiner gefundenen Eier in die Pfanne gehauen und erst einmal bessere Zeiten abgewartet. Als diese nicht auftauchten. Bin ich mit Regenmantel zur Tierfütterung aufgebrochen und pitschnass nach 15 Minuten wieder zurückgekehrt. Aber so eine Dusche wärmt ja auf.

Wilbur ist happy füttern im Dauerregen
Dann habe ich ganz gemütlich meinen Rucksack gepackt. Ein paar meiner Neuseeland-Bücher und Mitbringsel habe ich nicht wieder eingepackt, sondern lagere sie hier zwischen und hole sie dann im Januar wieder ab. Also habe ich jetzt wieder ein bisschen mehr Platz. Um drei habe ich dann Dinner für den Rest für heut Abend gekocht. Ein Mango-Hühner-Curry mit Kokosmilch und Tomaten (sehr lecker und hervorragend gewürzt) ;)

Mein super-duper-lecker Curry IMG_6083-1

Und dann kam eine Nachricht von Joan (Frau von Odhran). Durch die starken Regenfälle ist die Straße nach Akaroa überflutet und momentan gesperrt. Das nächste Update folgt um drei. Doch auch um Fünf war die Straße noch zu, wobei so langsam der Regen nachließ. Aber die Straße wird definitiv nicht vor morgen früh 8 Uhr freigegeben. Aber zum Glück habe ich mich die letzten Tage so gut benommen, dass ich eine weitere Nacht hier schlafen darf und sogar was zu Essen bekomme ;) Und morgen Vormittag kommt Joan dann extra aus Akaroa gefahren, macht gleich noch einen ordentlichen Lebensmitteleinkauf und holt mich ab (so denn die Straße wieder frei ist – aber seit 18 Uhr hat es nicht mehr geregnet und für morgen ist Sonnenschein gemeldet). Ich hoffe also auf einen tollen Sonnenuntergang morgen. Jetzt werde ich mein Bett nochmal beziehen und eine weitere Nacht in Christchurch schlafen.

Die letzten Bilder von Wilbur, seinen Freunden und Claudi bei der Arbeit (neue und alte Bilder): Nicky's Farm in Christchurch

Dienstag, 18. Oktober 2011

Unser Tag am Meer

Dienstag war unser letzter Tag in Christchurch. Zu uns gehört neben mir (morgen geht es weiter nach Akaroa) noch Colin, der wieder zurück in die USA fliegt. Da glücklicherweise Nicky auch noch frei hatte, stand einer schönen Unternehmung nichts im Weg.

Wie oft in den letzten zwei Frühlingswochen begann der Tag eher trüb. So sind Nicky und ich zunächst ins YMCA und haben eine Stunde Step betrieben. Sport machen tut wirklich so gut. Davor waren wir noch im Hinterhof des Gemüsehändlers unserer Wahl und haben die Mülltonnen leergeräumt. Man glaubt gar nicht wie viel von dem Obst und Gemüse weggeschmissen werden muss. Aber Wilbur und die Hühner freuen sich darüber, also haben wir eine Runde Penner gespielt ;) (Anmerkung: niemals einen Eimer ohne Deckel für eine Stunde im Auto stehen lassen)

Wieder zurück haben wir Colin über die weiteren Pläne informiert. Wir fahren Richtung und gehen dort einen Kaffee trinken und schauen uns die Gegend an; gesagt, getan.

Kartenbild

Auf dem Weg dorthin haben wir beschlossen noch in Sumner vorbeizuschauen (der obere Pin), ein Vorort von Christchurch, wunderschön am Meer gelegen, jedoch auch stark vom Erdbeben beschädigt. Das war dann schon auf dem Weg dorthin zu sehen. Sumner ist von hohen Hügeln umgeben, von denen so manche Steinschläge abgegangen sind. Weitere Felsabgänge werden versucht mit aufgestellten Containern unter Kontrolle zu halten. Aber wenn man am Strand ist, kann man sehen, wie schön diese Gegend ist. Auch wenn die kleine Felshöhle am Strand wegen Einsturzgefahr leider nicht mehr zu betreten ist. Außerdem ist seit dem Erdbeben das Wasser in der Gegend durch beschädigte Wasserleitungen verschmutzt, weshalb man auch nicht ins Meer gehen sollte (hat die Surfer bei den schönen Wellen aber nicht weiter gestört). Am Strand lag auch ein junger Seelöwe, der aber irgendwie nicht so fit aussah. Nicky hat dann bei der zuständigen Stelle angerufen und es wollte dann jemand vorbeikommen und sich das Tier ansehen. Solche Anrufe nehmen sie hier zum Glück sehr ernst.

unsere erste Entdeckung, eine junger Seelöweich hab einen Fels erklommenIMG_5945

Anschließend sind wir hinter den aufgestellten Containern spazieren gegangen und haben uns die Verwüstung angeschaut. Wunderschöne Häuser, die da mitten unter der Felswand standen und nun wegen der akuten Sturzgefahr weiterer Felsen (es gibt ja auch noch immer Nachbeben) nicht mehr bewohnt sind. Ich denk bei den Eindrücken sprechen die Bilder wieder für sich.

wir haben eine Wanderung hinter der Absperrung zum Erdbeben-Sightseeing gemacht da wird wohl nicht mehr gspielt... flaues Gefühl im Magen?

Dann gings durch den längsten Autotunnel Neuseelands (1970m, Lyttleton Road Tunnel) und von dort immer am Meer entlang nach Governor’s Bay. Dort gibt es eine wunderbare Chocolaterie mit Restaurant und tollem Blick (außer, wenn es wie bei uns sich total zuzieht wegen Regen). Die Auswahl war für mich nicht so einfach. Aber meine Wahl viel sehr schnell auf einen weißen Moccacchino mit Cardamumöl. Zu Essen haben wir uns eine Lunch Platter mit feinstem Brot, selbstgezogener roter Beete, toller Käseauswahl, Zwiebelchutney, selbstgeräucherter Lachs und einer Enten-Huhn-Terrine geteilt. Man war das alles lecker und dann noch so schön dort. Hat sich wirklich gelohnt.

Lunch-Breakund dazu ein weißer Mocchaccino mit Cardamom und weißem Schokolöffel :) - Nicky freut sich über ihre japanische HelferinMhmm, eine Lunch-Platter: feinstes Brot, leckere Enten-Hühner-Terrine, selbst geräucherter Lachs, Ziegenkäse, Chedar, eingelegte Zwiebeln, Oliven - sooo lecker

Auf dem Heimweg gab es dann noch viel schönen Ausblick auf Christchurch, da wir diesmal über die Hügel drüber gefahren sind. Ein wirklich schöner Tag! Und morgen geht es dann nach Akaroa zu meiner nächsten HelpX-Familie.

und auf dem Rückweg haben wir Christchurch mit den Alpen gesehen

Auch hierzu mehr Bilder hier: Ein Tag am Meer

Samstag, 15. Oktober 2011

Bis zur Baumgrenze und noch weiter

Für unseren zweiten Tag in den Südalpen hatten wir auf besseres Wetter gehofft für eine Wanderung in die Berge. Wir haben trotzdem erst einmal bis um halb 9 geschlafen und dann ganz gemütlich gefrühstückt (nach nicht schmeckende Würstchen, leckere Avocado und Toastbrot). Dann wurde wieder Sandwich zubereitet und die Betten abgezogen, Sachen zusammengepackt.

Zunächst ging es wieder zum Visitor Centre. So wie es schon draußen aussah (bewölkt, kalt, aber kein Regen) wurde es uns auch drinnen bestätigt. Auch heute keine gute Sicht. Wir haben uns trotzdem für den Scott’s Track Richtung Höhe entschieden. Durch unsere Heimfahrt um 15 Uhr blieb uns eh nur Zeit bis zur Baumgrenze zu gelangen und so tief hingen die Wolken dann doch nicht. Auf dem Weg zu unserem Weg haben wir noch einen weiteren schönen Wasserfall entdeckt (müsste sich um Nummer 167 gehandelt haben, vielleicht auch mehr). Zumindest hat Collin ein schönes Bild von mir gemacht und wir sind noch ein bisschen rumgeklettert (einfach weil es geht).

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Dann ging es aber auch wirklich zum Scott’s Track. Dieser beginnt gleich relativ steinig und steil und wird bis auf kurze Schotterstrecken (wie haben die das Zeug da hoch geschleppt), auch nicht einfacher. Ich hab mir Zeitweise längere Beine gewünscht. Aber so gewinnt man zumindest schnell an Höhenmetern. Sobald man aus dem aktuellen Waldabschnitt heraus war hatte man einen schönen Blick auf die gegenüberliegenden Berge (mit Devil’s Punchbowl) und die schneebedeckte Spitze des Nachbarbergs. War eine wunderschöne Wanderung. Definitiv die Anstrengung wert.

da gehts hoch (aber nur bis zur Baumgrenze, nicht die vier Stunden zur Spitze)das ist Arthur's Pass Villagemit unserem Lieblingswasserfall (DP) 131m hochbisschen gespenstischAusblick genießen

Um 12:30 haben wir beschlossen eine Lunchpause einzulegen (es gab ein leckeres Sandwich von Colin zubereitet, mit Peanutbutter, geraspelter weißer Schoki und getrockneter Feige) und uns dann wieder auf den Weg nach unten zu machen. Der Platz war für die Pause wirklich perfekt. Wir hatten freie Sicht auf die umliegenden Berge (also so weit die Wolken das zuließen) und dann ist uns aufgefallen, Halt, Stopp, das um uns rum sind ja nur noch Büsche. Wir hatten es also wirklich über die Baumgrenze hinaus geschafft. Vor lauter Bewunderung für die Landschaft hatten wir auf die unmittelbare Umgebung gar nicht mehr geachtet.

IMGP2321Erdnussbutter-Sandwich-Pauseund dann fängts an zu schneien, mein erster Schnee in der südlichen Hemisphäre

Als wir uns wieder auf machen wollten, fing es dann doch auch tatsächlich noch an zu schneien. Mein erster Schneefall in der südlichen Hemisphäre. Dieser Aufstieg hat sich also wirklich gelohnt. Auf dem Weg nach unten sind wir dann noch einem niedlichen Keapärchen begegnet. Das sind Bergpapageien, die auch im Schnee leben können. Und diese Tiere sind unglaublich neugierig, haben vor nix Angst und stellen mit Vorliebe Essen. Im Dorf wurde überall darauf hingewiesen diese Tierchen ja nicht zu füttern und der Shop weißt daraufhin, dass gestohlenes Essen nicht ersetzt wird. Niedlich sind sie aber trotzdem anzuschauen, vor allem in der freien Natur, so mitten in den Bergen.

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Wieder im Ort angelangt hatten wir noch 30 Minuten bis zur Abfahrt des Buses und bei näherer Betrachtung von Arthur’s Chalet am Ortseingang stellte sich raus, dass es dort nicht nur Kaffee sondern auch einen Pooltable gibt. Also haben wir uns sehr leckere Orangen-Mohn-Muffins und was zu trinken besorgt und eine Runde Billard gespielt. Ein wirklich gelungener Abschluss. Wobei, auch die Busfahrt war noch ein Erlebnis. Nicht nur der Ausblick war wieder atemberaubend, nein, auch die Straßen erinnern eher an eine Achterbahnfahrt. Also nichts für schwache Nerven. Aber wirklich jeden Cent wert! Wir hatten zwei tolle Tage in den Bergen und zur Besteigung des Avalanche Peak (Ziel von Scott’s Track) werde ich mit Martin noch mal dorthin zurückkehren.

Poolein guter Abschluss mit Orange-Poppysee-Muffins, Cappucchino undHeim gehts im Bus, die Strecke ist wie Achterbahnfahren, macht Spaß!

Mehr Bilder gibt es natürlich auch wieder: Arthur's Pass - Tag 2

Freitag, 14. Oktober 2011

Eine Zugfahrt die ist lustig…

Donnerstag Nachmittag habe ich mich endlich dazu entschlossen wirklich ein Zugticket zu erwerben. Colin, unser amerikanischer HelpXer, hat sich auch zu einem letzten Abenteuer überreden lassen. Und Zugfahren hier ist schon ein kleines Abenteuer. Es gibt nämlich nur drei noch genutzte Zugstrecken in Neuseeland (Auckland-Wellington; Picton-Christchurch, Christchurch-Greymouth). Wir wollen in die Berge, Richtung Greymouth, genauer bis zu Arthur’s Pass Village. So haben wir zwei Zugtickets für Freitag, zwei Hostelbetten und zwei Plätze im Bus zurück nach Christchurch für Samstag erstanden. Dann waren wir noch Lebensmittel einkaufen, denn vor Ort gibt es nur einen kleinen überteuerten Laden.

Freitag morgen kurz nach 7 hat Nicky uns ins Auto geladen und zum Zug gefahren. Unser Onlineticket wurde vor Ort dann in ein handgeschriebenes Ticket getauscht und schon saßen wir im Zug. 8:15 ging die Reise los. Zunächst durch die Vororte Christchurchs, dann an grünen Wiesen mit Kühen und Schafen vorbei und irgendwann waren die ersten Berge zu sehen. Und es gab einen Zwischenstopp in Darfield, was schöne Bilder vom Zug ermöglichte.

die mussten wir leider abgeben IMG_5368

Dann ging es in die Alpen. Die Fahrt war beeindruckend. Schluchten und kristallklare Flüsse zur Rechten. Viele Tunnel und Viadukte vor uns. Zwischendurch aber auch grüne Wiesen zur Linken und dann immer wieder leicht wolkenverhangene Berge zu allen Seiten. Leider auch immer ein wenig Regen, aber man kann ja nicht alles haben. War eine richtig schöne Fahrt. Ganz praktisch sind auch die offenen Abteile und die interessanten Informationen des Zugführers. Wir hatten demnach zweieinhalb schöne Stunden.

IMG_5404 Claudi filmt

In Arthur’s Pass Village (54 Einwohner) angekommen haben wir uns von dem sehr netten und kompetenten Angestellten des Info-Centers zu unseren Plänen beraten lassen und dann zunächst in unser Hostel eingecheckt. Wir sind im Mountain House im 8-Bett-Zimmer untergekommen. Es war nicht so viel los und alles sehr schön. Geräumige, ordentliche Küche. Saubere und bequeme Betten und eine sehr gemütliche Lounge. Man kann sich nicht mehr wünschen. Wir haben uns Sandwichs für unterwegs gemacht und Äpfel, Mandarinen und kandierten Ingwer als Verpflegung eingepackt und die Regenjacken übergeworfen.

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Unser erstes Ziel waren die Devil’s Punchbowl Falls. Ein 131m großer Wasserfall. Man kann diese schon aus dem Ort sehen, doch der Weg führt einen ganz nah ran an das Ende des Wasserfalls. Dazu muss man nur die “Stairways to Heaven” (Info-Mann) erklimmen und den schönen Wald durchqueren. Oben angekommen hat es natürlich ziemlich zu regnen angefangen, aber dank Colins Regenjacke konnte ich meine Kamera davor verstecken und trotzdem noch Fotos machen. Wir haben auch ein schottisches Farmer-Paar getroffen, das man aber durch den unglaublich schottischen Akzent kaum verstanden hat. Aber Amis unterhalten sich ja mit Jedem ;)

auf zu Devil's Punchbowl (schon im Hintergrund) Colin und Claudi mit Wasserfall (Devil's Punchbowl)

Anschließend ging es durch den magisch aussehenden Wald weiter zu den Bridal Veil Falls, die zur Zeit aber nur wenig Wasser führen, da die Zuflüsse von Schnee blockiert wurden. Aber schon allein der Weg war einfach toll. Zwischendrin gab es eine kleine Lunchpause und dann ging es weiter.

und mit dabei, Pauline in den Alpen gibts auch schöne Wälder Lunchbreak

Es standen noch zwei schöne Ausblicke auf dem Plan. Durch den Regen und die damit verbundenen Wolken waren dieser nicht ganz so beeindruckend wie möglich, aber man konnte es sich vorstellen und die Landschaft war auch so einfach richtig schön. Außerdem haben wir eine Ladung Schnee (definitiv Lawinengefahr) gesehen (da mussten wir dann umdrehen) gesehen und wir hatten eine schöne Zeit. Will trotzdem unbedingt noch mal bei Sonnenschein da hin.

 und jetzt stellt euch das noch ohne Wolken bei Sonnenschein vor, das muss der Hammer sein Vorsicht: überall Lawinengefahr, also wieder umdrehen (war geplant) ist das nicht hübsch?

Am Ende unserer Strecke angekommen haben wir dann einen netten Kiwi angehalten, der schon zwei andere Backpacker mit in die Stadt nahm. Wir waren einfach ziemlich nass und hatten keine Lust die zwei Stunden noch einmal zurück zu laufen. Die Leute hier sind wirklich nett. So waren wir schnell wieder im Hostel und nachdem ich in warme, trockene Klamotten getauscht habe hab ich mich mit Buch und Tee auf ein Sofa gesetzt und gelesen. Ums Abendessen hat Colin sich gekümmert und nach einer leckeren Schüssel Spaghetti hat er mich dann auch noch im Scrabble abgezockt. Egal, wir hatten nen guten ersten Tag!

Abendessen (den Broccoli gabs geschenkt)mit so viel Vokalen kann man nur verlieren :(

Alle schönen Bilder des Tages: Arthur's Pass - Tag 1