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Dienstag, 22. November 2011

Fox Glacier – Lake Matheson

Nachdem die Fahrt von Wanaka zum Fox Glacier bei Sonnenschein und guter Sicht begonnen hat – was mir aber immer nur zeitweise nutzt, ich neige zum Busschlafen – hat das Wetter sich dann mal wieder für Regen entschieden. Der Mt. Aspiring National Park, der angeblich wunderschön zum durchfahren ist, war also in Regenwolken gehüllt. Muss man durch. Mittagspause war dann zwischen Haast und Fox Glacier in einem Café, dass zeitgleich auch eine Lachsfarm ist. Ich habe also nicht Brötchen und Banane gegessen, sondern mich bei der großen Auswahl für einen Smoked Salmon Muffin entschieden. Herrlich! Er wurde kurz warm gemacht und hatte viele leckere Lacksstückchen und Feta und Lachs als Deko und hach. Wenn ich hier das nächste Mal vorbeikomme, würde ich vorschlagen, dass wir ein Stück smoked Salmon und Salmon-Filets zum Abendessen in Wanaka mitnehmen (habt ihr gehört, Familie?). ;)

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In der Siedlung am Fox Glacier war dann wieder Sonnenschein, aber die Berge natürlich komplett wolkenverhangen. Das Hostel war gespenstisch, keiner da. Also keine Gäste und mein Zimmer noch ganz leer. Aber an sich ein schönes Hostel, nur die Empfangsdame war sehr sehr einsilbig und bisschen seltsam. Aber egal.

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Ich bin dann zum Lake Matheson aufgebrochen. Die Straße dorthin geht fünf Kilometer gerade aus und dann biegt sie ab und ein weiterer gerader Kilometer bis zum Café und wirklich schönen Souvenirladen folgen. Auf dem Weg dorthin sind mir ganz viele Tiere begegnet (also ich bin an ihnen vorbeigelaufen).

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Dem Ganzen habe ich dann noch den 90 minütigen Weg um den See herum angeschlossen. Der See ist auch als Spiegelsee bekannt, denn bei guter Sicht und ruhiger Wasseroberfläche (beides natürlich nicht gegeben), spiegeln sich Mt. Tasman und Mt.Cook im blauen Wasser des Sees. Schön war es aber definitiv trotzdem, der Weg um den See führt meist durch schönen Wald und zwischendurch kommt man dann immer an verschiedene Ausblickpunkte. Einer heißt View of Views, von dort hat man auch wirklich den schönsten Blick. Nur meine Füße haben nach den ungefähr 15 Kilometern doch weh getan. Naja, bis morgen sind sie wieder fit.

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Ich habe jetzt schon meine Tasche für morgen gepackt (Essen, Trinken. Mütze, Handschuh, etc) und meine Klamotten (u.a. meine neue Trekkinghose, Strumpfhose, Unterhemd, T-Shirt, Fleece- und Softschell-Jacke) rausgesucht. Muss dann morgen früh nur noch aufstehen, Frühstücken und losziehen. Hoffe auf nicht zu schlechtes Wetter (ich habe meine Ansprüche inzwischen sehr zurückgeschraubt).

Samstag, 5. November 2011

Invercargill

Das ist doch verrückt. Hier ist Frühling laut dem Kalender und es schneit…
Nach drei schönen Tagen in Dunedin (Bericht folgt), bin ich nun auf einem Zwischenstopp in Invercargill. Morgen werde ich hier von Susannah und James abgeholt, bei denen ich dann meinen Geburtstag verbringen werde. Und wenn ich eh hier anhalte, wollte ich mir die Stadt anschauen. Im Moment sitze ich in einem tollen Cafè, bei gutem Cappuccino und leckerem Raspberry Almond Tea Cake und draußen ertrinkt die Welt in Regentropfen. Also bisher ist die Stadt wenig einladend.
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Um so lustiger ist jedoch meine Bleibe. Ich bin in Sparky’s Backpackers. Sparky ist ein unglaublich lustiger und verrückter Typ. Mitte 40, früher Zugführer (die Strecke wurde leider vor ein paar Jahren geschlossen) und so gibt es ganz viele Züge und ähnliche Memorabilien aus dieser Zeit zu sehen. So wie auch sonst alles voll ist mit verrückten Spielsachen, die Töne von sich geben und allerlei Figuren aus der Sesamstraße.
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Er ist sehr lebensfroh und wenn das Haus voll ist, bäckt er seinen berühmten Schokoladenkuchen mit drei Zutaten (Schokolade, Schokokekse und Toffee-Schoko-Kekse – außerdem Milch, aber die zählt er nicht). Das ganze wird unter einem großen Theater in der Mikrowelle erhitzt und besonders wenn noch vier Argentinierinnen (diese Leute verstehen es zu feiern) da sind, ist das ein ziemlicher Spaß. Ach, den Kuchen gab übrigens nachts um Eins. Ich hab ihm zuliebe mal probiert, weil er extra weiße Schokolade dran gemacht hat, aber war mir dann doch zu schokoladig und ich hab mich ans Eis gehalten.
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Ach ja, auch hier arbeite ich mal wieder auf Helpx-Basis. Hab heut früh die Betten der abgereisten Gäste frisch bezogen und hatte bisher wohl eher Fotodienst, alles mit Sparkys Kamera festhalten. Er nimmt es mit den Stunden nicht so ernst, scheint mir. Find ich nicht weiter tragisch :)
Hab hier auch zwei Schwedinnen getroffen, die bisher in Riverton bei Susannah und James waren. Sind dort vier Wochen lang geblieben. Kann also nicht so schlimm sein ;) Hach, ich freu mich schon und vielleicht schaffe ich es ja endlich meine Wellington-Berichte zu vervollständigen ;)
Sonst: bis meine Familie kommt sind es noch 47 Tage und unser Reiseplan ist größtenteils fertig und Unterkünfte etc gebucht, das wird herrlich. Ich freu mich so auf die Drei. Und in 67 Tagen (einen Tag, nachdem meine Meute wieder heimfliegt) kann ich dann Martin in Christchurch vom Flughafen abholen. Wir werden dann einen Monat in Neuseeland verbringen, am 10.02 nach Australien übersetzen und (wenn ich meinen  Flug buchen kann) beide am 25.02. wieder in Frankfurt landen. Könnt ihr euch also schon mal rot im neuen Kalender markieren (oder auch nicht). ;)

Montag, 27. Juni 2011

Getting Things done


Gestern hab ich mich nach einer langen Runde durch Auckland noch mit ein paar Mädels zum Kartenspielen zusammengesetzt und mich unterhalten. Ich hab nicht nur das Spiel gewonnen, sondern auch noch ein paar brauchbare Informationen erhalten und heute umgesetzt.
Zunächst gibt es kostenloses Internet, wie ich gestern schon festgestellt habe, an vielen Stellen in Auckland. Heute morgen hab ich mich einfach bei McDonalds reingesetzt und das leider eher schlechte Wifi dort genutzt. Aber zum Emails abrufen reicht es. Nachher geh ich nochmal in die Stadt.
Außerdem war ich gestern noch einkaufen. Hab jetzt Kiwis, Möhren, Cracker, Tomaten-Hummus, Käse und Tee. Mal schauen, was ich heute noch finde. Das Angebot in Neuseeland ist einfach toll. Zum einen viel Obst und Gemüse, das größtenteils von hier kommt. Zum Anderen auch viel asiatisches, indisches Essen und eine große Auswahl an allem anderen ;)
Heute hab ich schon meinen Bank-Account eröffnet, komplett kostenlos, also sehr fein, mit 290 ATM-Machines in NZ, sollte reichen. Denn sie haben einen Automaten in fast jeder Stadt, da die Kiwi-Bank mit der Post zusammenhängt. Wo ich auch meine IRD-Nummer (Steuernummer) beantragt habe. Die braucht zwar noch drei Wochen, bis ich sie bekomme, aber man kann in der Regel auch schon vorher arbeiten.
Meine nächste Station ist auch schon klar, Kerikeri. Da kann ich hoffentlich noch nen Job bekommen, gepflückt wird zwar nichts mehr, aber verpackt und ähnliches. Hoffe ich finde vor Ort was. Hab mir erst mal einen freien Schlafplatz mit kostenlosem Internet besorgt. Dafür arbeite ich jeden Tag nen paar Stunden im Hostel, das mach ich, bis ich Arbeit gefunden hab. Bin wie immer zuversichtlich.
Mein Fortbewegungsmittel hatte ich ja leider schon von zu Hause aus gebucht. Und hier herausgefunden, dass es deutlich günstigere und flexiblere Möglichkeiten gibt. Das hat mir gestern das Leben ein wenig schwer gemacht. Aber jetzt hab ich mich entschieden, meine eigentliche Tour zu canceln, das kostet mich zwar 225NZD, aber im Endeffekt spare ich auch so noch ungefähr 180NZD. Also wird das nun mein nächster Schritt sein.
Außerdem geh ich jetzt Richtung Stadt und besorge mir eine BBH-Karte, mit der ich bei vielen Hostels Geld sparen kann (Mitgliedsbeitrag hat man nach acht Nächsten wieder drin) und obendrein ne günstige Telefonkarte bekomme. Dann wird noch eine SIM-Karte besorgt. Mit der kann ich für 0,09NZD (0,06€) SMS heimschreiben. Obendrein werde ich aber einmal täglich meine deutsche Handykarte nutzen, dort kann ich nämlich kostenlos die SMS aus Deutschland empfangen. Bin also per SMS weiter auf der gewohnten Nummer zu erreichen.
So far from here! Wünsch euch einen guten Start in die Woche, meiner war nach dem anfangs schweren Tag gestern, wirklich gut.