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Dienstag, 17. Januar 2012

Entlang der Gipfel dieser Insel

Für unseren letzten Tag haben wir uns was besonderes aufgehoben, die Fahrt auf der Summit Road. Diese führt uns entlang der Gipfel der Bank Peninsula.
Doch zunächst waren wir noch einmal in Akaroa. Martin wollte für unsere Mittagspause Pies und die haben wir im lokalen Supermarkt aus der Wärmetheke geholt. Außerdem gab es eine Mütze für Martin, sodass er jetzt rundum Tourist ist und von der Sonne geschützt. In der Stadt war die Hölle los, da mal wieder ein Kreuzschiff vor Anker lag, dass wir uns noch vom Leuchtturm aus genauer angesehen haben. Und dann ging es los.
Profi am Werk wir zwei mit Kreuzfahrtschiff im Hintergrund (neben Martin)
Zunächst hat Henry ordentlich an Höhe gewonnen und dann sind wir, Ausblick genießend, die Gipfelstraße entlanggefahren.
Beschäftigung für heute los gehts DSC_7509
Unser erster Stopp (abgesehen von Fotopausen) war Oapetu Scenic Reserve, wo wir den Lavericks Peak erklommen haben und uns dadurch einen schönen Blick auf die Bucht und auch den Pazifik auf der anderen Seite der Halbinsel verschafft haben. Ein wenig windig war es, aber für unser Lunch haben wir einen gemütlichen Baumstamm gefunden und die zwei Pies gerecht geteilt. Nach ner Stunde waren wir wieder bei Henry und sind weiter gefahren.
DSC_7511 DSC_7515 Lunch mit Pies und Obst
Nun wurde die Straße verlassen, um die andere Seite des Berghangs zu erkunden, es ging raus zum offenen Meer, Okains Bay war unser Ziel. Die Straße hinunter war steil und kurvig und in Okains Bay angekommen haben wir uns deshalb gleich ein verdientes Eis geholt und sind dann damit am Strand entlang spaziert. Es war durch den Wind doch fast etwas zu kalt für mein Sommerkleid, aber ein Handtuch hat mich gewärmt und wir sind den ganzen schönen Sandstrand am blauen Meer bei Sonnenschein entlang spaziert. Am Ende war noch ein (Zu)Fluss, sogar mit Swimhole, wo viel los war, und gar nicht so kalt, aber wir sind dann doch lediglich durchgewatet, haben ein wenig im Sand gespielt und Krabben und Garnelen gefunden, bevor wir zum Auto zurückgekehrt sind.
Okains Bay, da wo es Eis gibtDSC_7547Schlammpackunges war ein wenig kühl im Windnach der Flussdurchquerungein wenig im Sand gespielteine GarneleDSC_7573
Auf dem Weg zurück haben wir unser erstes Tramper-Pärchen mitgenommen. Die zwei waren, wie konnte es nicht anders sein, aus Nürnberg und wollten nach Duvauchelle, eine Bucht weiter als wir. So sind wir die Summit Road fertig gefahren, haben sie abgeliefert und sind dann glücklich und zufrieden in unser feines Domizil zurückgekehrt.
Abends gab es ein letztes Mal Joans herrliche Kochkünste. Mit Lias sehr leckeren Frühlingsrollen, Chicken Wings als Hauptgang und dieser herrlichen Dessert-Komposition. Ideen muss man haben und ein wenig Können auf jeden Fall auch.
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Auf Flos und Tibos Anraten hin, haben wir uns zum Sonnenuntergang noch einmal aufgemacht und sind zur Summit Road gefahren. Wir haben uns eine noch sonnige Stelle gesucht und uns dann den Sonnenuntergang angeschaut. Zuerst draußen und dann haben wir es uns in Henry gemütlich gemacht, bis die Sonne hinter den Bergen verschwunden war.
Sonnenuntergang DSC_7598 DSC_7626 toller Sternenhimmel
Und alle Bilder findet ihr hier: Summit Road

Samstag, 14. Januar 2012

Enjoying the days…

Nun sind wir schon seit Donnerstag Mittag hier in Akaroa und wie es dort oben steht wir genießen einfach unsere gemeinsame Zeit.

Martins Ankunft hatte sich zunächst ja etwas schwierig gestaltet, doch mit gerade einmal 17 Stunden Verspätung konnten wir uns am Donnerstag endlich in die Arme schließen und ein Gutes hatte das Ganze. Wir konnten uns nach Martins Landung noch gemeinsam den unglaublich süßen Alpaka-Nachwuchs bei Nicky anschauen, der Donnerstag früh auf die Welt gekommen ist. Es hat sich also noch gelohnt.

 Alpakanachwuchs

Anschließend haben wir uns mit Henry auf den Weg nach Akaroa gemacht. Noch einmal kurz tanken und ein Zwischenstopp für Kaffee und Salmon Fritatta in Little River (außerdem gibt es da eine wirklich schöne Kunst- und Geschenkgalerie). Die Wiedersehensfreude war auch in Akaroa groß, ich fühle mich hier eben immer noch sehr wohl. Den Donnerstag haben wir dann neben Neuigkeiten Austauschen und Auspacken auch noch für eine Wanderung auf der Onawe-Halbinsel genutzt. Zum Abendessen (dank feinstem Sommerwetter draußen) gab es dann auch gleich Pavlova von Lia, sodass Martin sofort in die neuseeländischen Speisen eingeführt wurde. Auch andere Spezialitäten der Region wurden an dem Tag geboten, Martins erstes Erdbeben (auch wenn wir darauf hätten verzichten können). Eine Stärke von 4,6 relativ weit draußen auf dem Meer, mulmig wird einem dabei trotzdem.

DSC_7095 da gehts lang (links von mir am Hang kann man das Haus erkennen) und ab, das erste Pazifik-Erlebnis DSC_7136 Rose Cookies, Lia and Pavlova (food made by Lia) 

Freitag haben wir ausgeschlafen, ausgiebig gefrühstückt und das Ende des Regens abgewartet. Dieser war dringend von Nöten gewesen, da die letzten Wochen ziemlich trocken gewesen sind. Die Tanks neigten sich so langsam einem kritischen Füllstand, aber jetzt ist es wieder besser. Den Nachmittag haben wir gemeinsam im Garten verbracht. Die inzwischen gut bewachsenen Gemüsebeete wurden von uns von Unkraut und übereifrigen Samern befreit und am Ende ein paar wenige einer Lausbehandlung unterzogen. Eine weitere Herausforderung war es die Enten vom Räubern abzuhalten, die haben im roten Kohl eine neue Leibspeise gefunden (was leider auch Spuren an den armen Pflanzen hinterlassen hat). In unserer Freizeit haben wir Joans gute Koch- und Backkünste genossen und mit Vorliebe auf dem Sofa mit herrlichem Blick auf die Bucht gesessen.

der Gemüsegarten DSC_7145 und all das Unkraut wird von uns bekämpft dann wurden Enten gefüttert DSC_7176 DSC_7183 having dessert outside P1140054 

Heute haben wir unsere Arbeit im Garten so gut wie beendet (zum Umpflanzen der Salate war es mehr als zu warm) und nach dem Lunch sind wir nach Akaroa gefahren, wo wir ausführlich herumspaziert sind, leckeres Eis geschleckt haben und zu meiner großen Freude ein wirklich hübsches Sommerkleidchen für mich entdeckt und gekauft haben. Natürlich darf man nicht vergessen, dass wir auch heute wieder unsere Füße im Pazifik hatten. Zurück im Traumhaus, habe ich auch noch den Pool ausprobiert und bis eben saßen wir gemütlich mit Joan und Odhran am Tisch, die Männer haben Whisky getrunken und die Frauen in Kochbüchern geblättert und unterhalten wurde sich auch noch.

mit Palmen und es gibt Eis DSC_7228 DSC_7233 der alte Mann im Boot DSC_7253 und wieder mit den Füßen im Wasser DSC_7264 

Eine wunderbar erholsame Zeit!

Alle Bilder gibt es hier

Dienstag, 6. Dezember 2011

Taupo

Nach meinem Vormittag und Nachmittag in Napier und einer schönen 90 minütigen Fahrt bin ich in Taupo angekommen. Meine Unterkunft habe ich schnell gefunden und beim netten, sehr gesprächigen und lebenslustigen Engländer eingecheckt (bei ihm sind alle my dear, my love, darling). Ich hab meine Sachen im Zimmer abgestellt und bin losgezogen.

Ich war genau zur rechten Zeit für den Sonnenuntergang da. Außerdem hatte ich mal wieder Glück. Die örtliche Apotheke hatte eine Abendveranstaltung mit Sekt, leckeren Pralinen und vielen Angeboten. Neben kostenlosem Sekt und den schokofreien Pralinen habe ich mich gleich noch mit Insektenschutz-Mittel eingedeckt, was ich ein paar Minuten später gut gebrauchen konnte.

Taupo bietet den größten Binnensee Neuseelands, der bei der Explosion eines Supervulkans entstanden ist. Die Folgen der letzten großen Explosion von 180v.Chr. habe ich im 130km entfernten Waitomo gesehen und sogar in China wurde die Explosionswolke gesehen und die Asche wurde bis nach Rom getragen. Neben Lake Taupo gibt es in Taupo selbst die üblichen Touristenläden und auch niedliche Shops und viele Cafés zu sehen. Aber ich bin zum Wasser gelaufen, hab auf dem Weg dorthin zwei Wandergesellen gesehen und sie leider nicht gefragt, wo sie herkommen. War zu überrascht. Außerdem hab ich nen schönes Kleinschiff für mich gefunden.

ein Wandergeselle, das hat mich überrascht darf ich vorstellen: Käptn Claudia

Aber musste ja dann ans Wasser (vorher noch Insektenschutz auftragen, die Sandflies waren fies) und den Sonnenuntergang genießen. Hab ich auch gemacht, war sehr schön. Auf dem Rückweg bin ich beim McDonald’s Flugzeug vorbeigekommen (Teil des Spielplatz) und hab den restlichen Abend im Hostel verbracht.

und die Sonne geht unter hach ja (ich erwähne nicht die nervigen Sandflies) IMG_1194

Am Morgen habe ich mich nach dem Auschecken noch ein bisschen in der Stadt umgesehen (wieder das Problem mit zeitlich begrenzten Parkplätzen) und mich vor der Weiterfahrt mit eine Chai-Coff Ski (geniale Mischung) und einem Carrot-Cake gestärkt. Außerdem hab ich noch eine heiße Wasserquelle direkt am See besichtigt. Das Wasser kommt da wirklich sehr sehr warum raus. Aber der Boden in der Nähe ist herrlich warm. Sehr angenehm.

Yum das war herrlich IMG_1216 IMG_1222

Mein nächster Stopp waren die Huka-Falls. Beeindruckende Wasserfälle, die aus dem Lake-Taupo entspringen und eine wunderschöne Farbe haben. Einfach schön anzuschauen.

IMG_1245Huka-Falls IMG_1254

Auf dem weiteren Weg haben ich beim nahgelegenen Huka-Honey-Shop angehalten und mir die Bienenvölker angeschaut und noch ein süßes Café mit allerlei Geflügel, unter anderem einem Pfau angeschaut. Da hätte man sich auch ein geothermalen Wanderpfad anschauen können, aber wollte kein Geld zahlen und hab den sonst “unbedeutenden” Ort wieder verlassen. Außerdem gibt es noch einen Laden mit tollen Glasbläserwerken zum bewundern, aber ich bin weiter Richtung Rotorua gefahren.

IMG_1274 IMG_1279 ein unwichtiges Café Lava Glass

Auf dem Weg dorthin hab ich bei Wai-O-Tapu einem weiteren der vielen geothermalischen Parks vorbeigefahren. Aber auch hier hab ich mir das Geld gespart und bin die Straße etwas weiter zu den kostenlosen Mudpools gefahren. Wobei die Anlage an sich sehr interessant aussieht, werde wohl mit Martin hier noch mal vorbeischauen. Aber auch der blubbernde Schlammsee war schön anzusehen, wenn auch geruchlich nicht ganz so ersprießlich.

Wai-O-Tapu IMG_1302

Der Geruch wurde auch in Rotorua nicht besser, die ganze Stadt hat einen leichten Schwefelgeruch über sich hängen. Ich habe mir dort den Kuirau Park gleich neben der Innenstadt angeschaut. Das ist eine recht große Parkanlage mit vielen verschieden großen und verschieden blubbernden und rauchenden heißen Quellen. Sie riechen auch verschieden stark. Aber irgendwie sind diese Sachen schon beeindruckend. Außerdem gibt es ein Becken mit warmen Wasser zum Füße reinhalten. Was ich für eine Lesepause genutzt habe.

Kuirau Parkgood to know IMG_1381IMG_1395 IMG_1404

Dann wollte ich mich auf den Weg nach Te Puke zu Irene Roger machen. Bin auf dem Weg aus der Stadt aber noch an diesem schönen großen Haus vorbeigekommen und musste natürlich anhalten und genauer nachschauen. Es handelt sich dabei um das ehemalige Badehaus und heutige Museum in den Government Gardens. Neben dem schönen Haus gibt es noch eine tolle Gartenanlage mit schönen Rosen. Dann ging es aber wirklich Richtung Te Puke und pünktlich zum Abendessen bin ich bei Irene, Roger und Tom eingetroffen.

Badehaus im Government Garden IMG_1417

Auch hierzu dürft ihr euch gern noch weitere Bilder anschauen: Taupo und Rotorua