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Samstag, 29. Oktober 2011

Quarry Warming

Die EInweihungsparty des Steinbruchs war ein Erfolg. Freitag abend habe ich noch Zimtschnecken (verfeinert mit gemahlenen Mandeln und Apfelstückchen) und mal wieder Biscotti (Mandel, Cranberry und Aprikose) als Nachtisch gebacken.
Die Vorbereitungen am Samstag beinhalteten dann alle Wege und den Hof fegen (die Wege waren begrast, nachdem Chris am Vortag gemäht hatte). Anschließend habe ich unsere Salate vorbereitet. Unter anderem einen Orzo-Rote Beete-Salat (also mit griechischer Pasta) und Hamburger vorbereitet. Geplant war das ganze so, dass jeder Essen mitbringt und es dann ein großes Buffet gibt. So mussten wir nicht mehr machen, als wir zu dritt Essen würden (haben aber natürlich mehr gemacht, so viele alle anderen auch).
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Dann haben wir im Steinbruch den Grill aufgebaut, ein paar Stühle und Decken rübergebracht und schon Getränke in einer Plastikwanne kalt gestellt. Dann hieß es warten, ab 16 Uhr trafen nach und nach die Gäste ein. Freunde, Familie von Nah und Fern. Manche hatten das ganze Gelände noch nicht gesehen und sich erst einmal umgeschaut. Es gab viele Ahs und Ohs. Der Platz ist aber auch einfach schön. Nach ein bisschen Bubbelwasser und vielen netten Unterhaltungen (zwei Mail für meinen nicht vorhandenen deutschen Akzent gelobt worden), wurde dann die Salatbar geöffnet. Überraschenderweise gab es nichts doppelt und alles in großer Vielfalt. So hatte mal eine herrliche Auswahl. Auch die Auswahl an Fleisch, Würstchen und Ähnlichem (Black Pudding) war reichliches  und vielfältiges. Also wirklich gelungen.
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Das Wetter war ebenfalls einfach herrlich. Feinster Sonnenschein, durch den Steinbruch komplett windgeschützt und somit schon fast sommerlich. Ich hab während dessen viele Fotos gemacht, damit Chris und Jill eine schöne Erinnerung an diesen Tag (ihr erstes Fest in Oamaru) haben. Kurz vor Sonnenuntergang wurden dann die Nachtisch-Leckereien verteilt und so nach und nach machten die Leute sich auf den Heimweg (ohne Sonne wurde es dann auch doch kalt). Ein wirklich gelungenes Fest und alles hat so wunderbar funktioniert. Einfach toll!
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Sonntag wurde dann aufgeräumt, was aber gar nicht so schlimm war und ich hab mein Buch fertig gelesen und ein bisschen Unkraut gejähtet (zwischen dem Spargel, gar nicht so einfach, aber so frischer Spargel aus dem Garten ist toll). Das Wetter am Sonntag war dann auch eher Tee- und Lesegeeignet und somit konnten sich alle von der Feier erholen und meine zwei freundlichen Gastgeber die Bilder anschauen und sich freuen.

Sonntag, 15. Mai 2011

Supper Club

Heute waren wir bei Tim und James, die diesen Monat das Treffen des Supper Club gehostet haben. Dieses findet alle 4 Wochen bei einem anderen der vier Paare und zwei Ladies statt. Das Essen muss nicht selbst gemacht sein, es geht vor allem darum, sich zusammenzusetzen, was Leckeres zu essen und Spaß zu haben.
Heute war das ganze also bei Tim und James, die "boys" sind wirklich nett, haben nen niedliches kleines Heim (wie sie selbst sagen fast komplett von Ikea ausgestattet) mit drei süßen Katzen (eine grau, eine weiß, eine schwarz-weiß) und nem Pool (voller Algen, da die Wasserzufuhr kaputt ist) und wie es sich gehört nem großen Grill.
Zu Beginn gab es als Appetizer, Cracker mit verschiedenen Käsesorten und Dips, sowie Schrimps mit ner leckeren Soße. Anschließend Salat it Croutons und gebratenem Speck (lecker) und dann das Highlight: Gegrillte Pizza (auf Pizzasteinen im Grill zubereitet). Der Teig war lecker, hat anders geschmeckt als gewohnt, irgendwie nach Vollkornmehl und verschiedenen Kräutern (von Walmart) und dazu konnte man seine Pizza belegen, wie man wollte, gab ne große Auswahl. Wirklich nen leckeres Essen. Als Nachspeise gabs guten Breadpudding mit Vanilleeis. Ich bin also gut gefüllt.
Wir waren über drei Stunden da, bis auf Tim und James kannt ich auch schon alle und die meisten hab ich bereits beim Sorority-Meeting wiedergetroffen. Ich hab übrigens das Gefühl, dass Amerikaner oder zumindest Helen und ihre Freunde kleiner sind, als Deutsche, ich komm mir fast schon groß vor, weil die meisten Ladies hier höchstens so groß sind wie ich :) Ein lustiges Gefühl!
Wieder daheim haben wir grad das Auto fertig bepackt. Beim Einkaufen haben wir heut nen Cabrio gesehen und Helen meinte: Oh, so eins hätte sie jetzt gerne, dann könnten wir zwar fast nichts mitnehmen, aber das wär es auf jeden Fall wert. Naja, da wir immer noch ihr großes Auto haben, kann ich doch alles mitnehmen (auch meine neuen Einkäufe von heute ;) ) und wir haben auch genug Platz für Trinken und Verpflegung.
Ich meld mich wieder, sobald ich wieder Internet hab, bis dahin: See you later and have a great time!

Freitag, 13. Mai 2011

Beta Sigma Phi

Heute waren wir einem Treffen von Helens Sorority. Diese Vereinigung nennt sich Beta Sigma Phi, ist international tätig und ist nicht-akademisch (hat nichts mit den Universitätsvereinigungen zu tun). Helens Gruppe nennt sich Epsilon Epsilon.Sie treffen sich alle zwei Wochen bei einem der Mitglieder und nach dem Essen gibt es ein Programm - ich war mal bei einer Toe-Ring-Party.
 Diesmal war es bei Linda und ihre Schwägerin hat etwas über Braille-Schrift erzählt. Sie war Blindenlehrerin und nachdem sie in Rente gegangen ist, hat sie sich darauf spezialisiert Braille-Schreibmaschinen zu reparieren. Eine solche Maschine hat sie mitgebracht, erklärt wie sie funktioniert und uns mehr über die Braille-Schrift und ihre Tätigkeit als Blindenlehrerin erzählt. Wirklich sehr interessant. Es gab sogar einen Zettel mit dem Alphabet und einen mit unserem Namen drauf.Nach diesem Anfangsprogramm wird dann das Treffen abgehalten. Dabei werden die vergangenen Events reflektiert und die neuen besprochen und geplant. Sie versuchen jeden Monat eine gemeinnützige Tätigkeit einzuplanen (diesen Monat werden sie Essen für obdachlose Kinder im County spenden) und auch sonst gibt es immer wieder Veranstaltungen mit anderen Gruppen der Vereinigung.
Ich war ein paar Mal zu solchen Treffen, als ich hier zur Schule gegangen bin und es war wirklich schön, die Ladies wieder zu sehen. Sie haben sich gefreut, dass ich mal wieder hier bin und es macht Spaß, sich mit ihnen zu unterhalten.Lindas Haus ist auch wirklich sehenswert. Die Familie ihres Mannes hatte eine Molkerei und aus dieser Zeit haben sie noch verschiedene Gerätschaften, alte Möbel und ähnliche Sachen im Haus. Wirklich toll, wenn fast alles eine Geschichte hat.

Montag, 9. Mai 2011

Pow Wow


Heute stand also der Pow Wow auf dem Plan. Ein Pow Wow ist eine Treffen der Indianer um gemeinsam zu singen, Kontakte zu knöpfen und die Erde und ihre Geschöpfe zu ehren. Es gibt einen Art heiligen Kreis in der Mitte, dort sitzen ein paar Männer die Singen und trommeln. Um diese Mitte tanzen dann die Leute. Mal tanzen nur die Frauen, mal nur die Männer, mal alle Veteranen und ihre Angehörigen. Dazu wird vorher aufgerufen. Wir waren in der Näh von Dade City, der dort abgehaltene Mother's Day Pow Wow fand zum 20ten Mal statt und wird von der Withlacoochee Native American Indian Culture abgehalten. Der Sprecher der Veranstaltung war früher ein bekannter Wrestler, wie er erzählte.Neben dem Gesang gibt es auch noch verschiedene Stände die neben dem gewohnten Schmuck, Federn und Gewändern auch getrocknete Kräuter, Tierzähne (vor allem Alligator), aber auch Hasen- und Alligator-Pfoten sowie Knochen und Felle verschiedener Tiere bis hin zu Geldbörsen aus echten Kröten anbieten. AUßerdem gab es einen Künstler, der Indianergeschichten malte (manches schien sehr kitschig, gab aber auch sehr schöne Bilder). Und natürlich was zu Essen (sehr leckere Butter Almond Icecream).Die musizierenden Männer trugen T-Shirt und Shorts, aber die Tanzenden hatten zum Teil sehr schöne Gewänder an (bei der Hitze von fast 35°C ne echte Leistung). War also ein schöner Zeitvertreib und ich hab von Helen ein wirklich schönes Bild von Mutter Erde bekommen (von dem Maler) und außerdem gabs das erwähnte leckere Eis und die schön geschmückten Indianer/innen beim Tanzen anzusehen.


                                                 

Sonntag, 8. Mai 2011

Temperatures and payments rising

Die Temperaturen hätten heute beinahe ein neues Hoch für den Monat Mai erreicht, so berichtete zumindest die nette Dame von Bay9 in den Nachrichten. Zumindest hatten wir heute 86°F (30°C), aber zum Lesen im Schatten draußen war es sehr angenehm. Ich war morgens auch eine Runde Laufen, zum Glück bei noch etwas kühleren Temperaturen.

Ansonsten haben Helen und ich das warme Wetter zum Shoppen genutzt, in den Läden ist es nämlich egal wie warm es draußen ist (wobei das nicht unsere eigentliche Intention war). Wie immer, wenn man eigentlich nichts braucht, hab ich u.a. Flip Flops, unglaublich günstige und genau-richtig lange Levis gefunden (20$ und petite-size) und noch weitere paar Kleinigkeiten.

Haben heute auch ein bisschen länger im Grocery-Store verbracht und abermals war ich überrascht, was für eine Vielfalt von einem Produkt man doch haben kann. Noch interessanter: in Amerika gibt es griechischen Joghurt, aber nur Non-fat. Hallo, zeichnet sich griechischer Joghurt nicht grad durch seinen höheren Fettgehalt aus? Also, was sehr schwer zu bekommen ist: Joghurt mit mehr als 0%-Fett und Helen war überrascht, dass ich zu meinen Früchten frühs gern normalen Joghurt will, aber wir haben einen gefunden. Und der Regalauffüller neben uns, hat mich seltsam angeschaut.

Abgeschlossen wurde der Abend mit einer Vorstellung von "Funny Lady" im Stage West Community Theater. Die Darsteller sind alle Amateure, die weibliche Hauptfigur war sogar das erste Mal auf der Bühne und der männliche Main-Character hatte gerade mal fünf Tage, um die Rolle zu lernen. Aber sie haben das wirklich sehr gut gemacht. War nen schönes Musical, lustig und unterhaltsam. Ein guter Abschluss für einen schönen Tag.

Samstag, 7. Mai 2011

Blaubeeren und Performing Arts

Heute war ich also mit Helen auf einem Blueberry-Field mit "U-Pick". Das heißt, wir haben fleißig unsere Eimerchen mit Beeren gefüllt. Das Feld war riesig, mit 9 verschiedenen Blaubeersorten und es sind Reiher durch die Felder stolziert, die auch mal eine Beere geklaut haben. Die Beeren sind aber auch sehr lecker und morgen werden sie zu Marmelade verarbeitet.

Nachmittags bin ich dann wieder eine Runde mit dem Rad bis zu meiner Lieblingsstraße geradelt, die zeichnet sich dadurch aus, dass links und rechts nur Urwald ist, der auch über die Straße wächst  und man fährt auf dieser Straße mittendurch. Da kann man schöne Bilder machen.

Heute Abend war ich dann mit Helen im Performing Arts Center meiner alten High School und haben die "Human Video Show" gesehen. Schüler haben die Geschichte hinter Disney-Liedern dargestellt. Es lief ein Lied aus einem Disney-Film und die Kids haben versucht darzustellen, was erzählt wird. Waren teilweise wirklich coole Auftritte dabei. Am Ende wurde dann gewählt, wer am Besten war (von der Jury und vom Publikum).

Damit schließe ich für heute und geh ins Bett, um zu Lesen. Gute Nacht!