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Dienstag, 3. Januar 2012

Spaß in Queenstown oder auf nach Arrowtown?

Zum Frühstück gab es den wunderbaren geräucherten Lachs, den Mama wirklich hauchdünn geschnitten hat. Obendrein wurde noch draußen bei Sonnenschein und bester Sicht gefrühstückt. Thomi hat sich am morgen dafür entschieden, dass er gern eine Mountainbike Tour in Queenstown machen will. Also habe ich nach dem Frühstück angerufen und ihm einen Sattel für den Nachmittag reserviert. Da wir noch ein wenig Zeit hatten, haben wir zunächst noch einen kleinen Bummel in Wanaka gemacht und sind dann in Richtung Queenstown aufgebrochen.

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Wir sind in Caldrona Valley an einem der ältesten Hotels des Landes angekommen, bevor wir die höchste geteerte Straße Neuseelands passiert haben. Und das Alles in wunderbarer Landschaft. In Queenstown angekommen haben wir im Hostel eingecheckt (in dem ich schon Unkraut gejätet habe) und eine kleine Bummeltour gemacht. Leider mussten wir dann erfahren, dass sie für Thomis Tour leider nicht genug Leute gemeldet haben und so ist sein kleines Abenteuer ausgefallen. Sehr schade.

auf dem Weg von Wanaka nach Queenstown, eines der ältesten Hotels des Landes und mit Pferden dann haben wir die höchste geteerte Straße passiert CIMG8059 und sind am Ende im Flamming Kiwi angekommen

Wir sind dann alle gemeinsam nach Arrowtown, einer schönen Goldgräberstadt nahe Queenstown gefahren, haben beim Franzosen Crepes gegessen, die Mädels waren wieder Geschäfte anschauen und die Jungs haben zwei Schauplätze von Lord of the Rings (die haben wirklich überall gedreht) angeschaut. Zum Abschluss gab es noch gutes Eis und so ging es an einer beeindruckenden Schlucht vorbei wieder nach Queenstown.

um gleich nach Arrowtown für ein gutes spätes Lunch weiterzufahren Thomi hat statt Mountainbiking nach LOTR-Plätzen gesucht und zum Abschluss gab es leckeres Eis IMG_5393

Bevor wir aufgebrochen waren hatten wir uns schon Frisbees ausgeliehen und nun ging es in den Queens Garden, dort habe ich nämlich schon bei meinem ersten Besuch entdeckt, dass es hier Frisbee Golf gibt und nun haben wir es ausprobiert. Leider ist es gar nicht so einfach, vor allem wenn der Wind immer stärker wird. So haben wir im Endeffekt nur 5 oder 6 “Körbe/Löcher” gespielt und zwischendurch noch ein wenig normales Frisbee geübt. Aber wir hatten definitiv unseren Spaß und waren dann bereit für unser Abendessen.

Wieder in Queenstown haben wir Frisbee-Golf ausprobiert IMG_5397 IMG_5398 IMG_5399 und alle eine gute FIgur gemacht

Natürlich Fergburger. Der Andrang war Groß und wir haben insgesamt bestimmt eine Stunde gewartet. Aber das war es wert und zwischendurch haben die Jungs unsere Trinkbecher geholt und Mama und ich L&P besorgt.

Abendessen gab es bei Fergburger und gegessen wurde eine Stunde nach Bestellen und viele leckere Burger

Wunderbares Essen, dass dann aber fast noch von diesem beeindruckenden Sonnenuntergang getoppt wird. Ein wirklich schöner Tag! (ich scheine mich zu wiederholen)

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Mehr Fotos gibt es auch hiervon: Queenstown mit der Familie

Samstag, 31. Dezember 2011

Sportlich aus dem Jahr hinaus gepaddelt

Unseren letzten Tag des Jahres haben wir morgens bei einem gemütlichen Frühstück begonnen und haben uns dann zeitig zum Abel Tasman National Park aufgemacht. Wir wollten dort nicht nur Silvester feiern, sondern uns vorher noch einen schönen Halbtags-Kayak-Ausflug gönnen.
So waren wir dann um 11 nicht nur bereits in Marahau angekommen und mit Schlüssel für unsere Hütte ausgerüstet, sondern auch bereit für unser nächstes Abenteuer (also Badesachen an und halbwegs schnell trocknende Klamotten drüber). Das wir nass werden war vorherzusehen. Nicht nur, dass wir auf offener See paddeln würden, nein, auch der Regen schien sich nicht an den Wetterbericht zu halten und statt aufzuhören drisselte er weiter munter vor sich hin. Was uns Wasserratten aber von nichts abhalten konnte.
Stephen gab uns eine Einweisung in die Künste des Kayakfahren – die verschiedenen Schichten mussten angezogen werden und dann lernten wir, wie komme ich in das Kayak, beim normalen Start, aber auch nach unfreiwilligem Kentern; wie paddelt man und wie bedient der Hintermann das Ruder und lauter solche wichtigen Späße. Dann gings mit den zwei Kayaks an den Strand und nach einer letzten Paddelübung und Eingewöhnung wurden wir auf das offene Meer entlassen.
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Das Wetter erwies sich als gar nicht so unangenehm, da es uns die pralle Sonne ersparte und beim Paddeln die Muskeln für genügend Erwärmung sorgten. So paddelten wir über das offenen Meer zu einer kleinen Insel und beobachteten Seelöwen vom Meer aus, bevor wir nach über zwei Stunden wieder auf dem Festland anlandeten und eine Mittagspause mit den morgens belegten Sandwichs und Äpfeln und Bananen machten. Nur das Ablegen bei steigendem Wasserspiegel erwies sich als sehr kompliziert. Aber nach kurzem Kentern waren wir alle wieder auf dem Wasser und konnten den Rückweg antreten.
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Dieser war dann aber nicht nur länger als erwartet, sondern vor allem auch dank aufkommenden Wind deutlich anstrengender. Wir sind durch richtig hohe Wellen gepaddelt und hatten dadurch nicht nur mit Regen sondern auch mit Meerwasser Kontakt. Aber keines unserer Boote konnte von den Wellen bezwungen werden und so waren wir nach fast vier Stunden auf hoher See alle wieder munter und heil, nur etwas nass wieder am Strand. Dort wurden wir abgeholt und nach Auspacken unseres Vehikels haben wir uns alle erst einmal eine warme Dusche genehmigt.
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Unser Bleibe war in einem richtigen Camping-Lager. Es war eine kleine Hütte mit Veranda, einem Doppel und drei Einzelbetten (als Stockbetten) und einer kleinen Kochnische, sowie einem Tisch (ungeschickterweise nur für drei Stühle ausgelegt). Nachdem wir leider keine Auflaufform auftreiben konnten, haben wir beschlossen statt eines Sheperd’s Pie einfach Buletten mit angebratenen Kumara und Erbsen gemacht. Und mussten feststellen, dass so richtig hochwertiges gehacktes Rindfleisch doch gleich noch mal viel besser schmeckt. Ein wirklicher Gaumenschmaus zum Ende des Jahres.
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Neben dem Waschen der Wäsche haben wir als Abendaktivität zunächst lesen (ich im Reiseführer) und Route besprechen und dann vor allem Spielen verbracht. Ich habe eine etwas komplizierte und vor allem langwierige Schwarzer Peter Variante mit Kartendesign aus dem späten 18ten Jahrhundert erstanden und das war ein relativ abendfüllendes, aber auch unterhaltsames Spiel.
Die viele Frischluft hatte uns aber recht müde gemacht und so haben wir uns kurz vor 11 nur mal ganz kurz hingelegt. Thomi hat uns aber pünktlich kurz nach halb 12 wieder geweckt, sodass wir auf das neue Jahr mit Sekt anstoßen konnten und dann sind wir sogar trotz Regen noch einmal kurz an den Strand runter gelaufen. Wir haben das neue Jahr also am Strand begonnen und ein bisschen Feuerwerk gabs auch. So konnten wir uns dann vor Eins wieder gemütlich in die Betten kuscheln und von all den schönen Dingen fürs neue Jahr 2012 träumen.
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Sonntag, 11. September 2011

Wissen sammeln in Palmerston

Ich hatte noch einen schönen Sonntag in Palmerston North.

Den Morgen hab ich im süßen französischen Cafè mit einem Milchkaffee und Mandelcroissant begonnen.

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Anschließend bin ich in einen süß-aussehenden Perlenladen gegangen und hab zwei schöne Glasperlen entdeckt. Dann hab ich gefragt, ob ch daraus Ohrringe machen kann und schwups hab ich einen Schnellkurs in Schmuckherstellen bekommen und hatte ein paar neue Ohrringe :)

  da kann man das machen meine ersten selbstgemachten Ohrringe :)DSC02397

Nach einer Runde Window-Shopping bin ich dann ins Te Manawa und hab mir erst Bilder mit Maori-Abbildungen (größtenteils europäische Maler) angeschaut und dann eine wirklich gut gemacht lange Ausstellung über Flora und Fauna in der Umgebung. Alles darüber, wie die Berge entstanden sind, welche Tiere hier leben und gelebt haben und lauter solche Sachen. Unter anderem gab es ein rekonstruiertes Skelett von einem Moa abgebildet. Und ein ausgestopfter Kiwi und Kakapo. War sehr gut aufgearbeitet und auch dementsprechend viele Kinder dort.

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Im gleichen Gebäude befindet sich auch das Rugby Museum, im Gegensatz zum Te Manawa leider nicht kostenlos, aber mindestens genauso interessant. Es war ein großer Raum, in der Mitte gabs einen kleinen Sportbereich wo man sich im Rugby - kicking, tackling, leaping, sprinting or pushing - selbst ausprobieren konnte (also ich kann dieses Ei leider nicht gerade schießen :( ) und an den Wänden eine sehr aufschlussreiche und gut aufgearbeitete Ausstellung mit vielen Memorabilien und Geschichten. Hab fast zwei Stunden dort verbracht. Jetzt weiß ich einiges mehr über die Geschichte Neuseelands und des Rugbys.

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Und im Anschluss hab ich noch eine weitere schöne Blumenwiese und die schönste und originellste hässliche Stadt-Ecken-Aufhübschung bisher gesehen und gleich ne kleine Fotosession veranstaltet.

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So, abschließend hat es dann zum einen angefangen zu regnen und zum anderen sind mir kurz vorher noch drei schöne Gebäude über den Weg gelaufen. Den Regen hab ich erst mal bei leckerer Leber mit karamellisierten Zwiebeln ausgegessen und dann kam Suses Regenschirm mal wieder zum Einsatz. Ich bin zurück zum Hostel, hab meine Sachen geholt und Regenfertig gemacht (wie schön, dass sie ihre eigenen Regenjacken haben) und bin zum Bus gelaufen.

 IMG_0840IMG_0839 Garlic Liver with caramelized onions - lecka in Regenmontur

Meine Busfahrt habe ich dann neben ganz vielen Schülern, die zu einer (ich denke Privat)-Schule nach einem Wochenende bei ihren Familien gefahren sind. War aber ne gute Fahrt und mit nur 15 Minuten Verspätung kam ich abends um kurz nach 9 in Masterton an und wurde von Aoife abgeholt.