Heute morgen bin ich früh aufgestanden, sehr früh, genauer um 4:35. Dann habe ich meine Taschen in die Küche getragen, Tee gekocht, einen großen Pfannkuchen gebacken, verspeist, Auto beladen und los gings. Fehlerfrei habe ich den Weg zum Flughafen gefunden, sofort einen schönen Parkplatz und mich dann in die Empfangshalle gesetzt und eine lange Wartezeit hervor gesehen.
Pustekuchen, keine fünf Minuten später standen sie da, mit Koffern und Rucksäcken gepackt und sahen eigentlich ganz fit aus. Ein großes Begrüßen, ein erstes Foto (oder zwei) und ab zum Auto. Nach einer kurzen Tetris-Einlage war alles, auch wir, verstaut und wir haben uns aufgemacht Richtung Auckland. Es war morgens um kurz nach sechs, das Hostel definitiv noch nicht aufnahmebereit, also haben wir beschlossen die erste Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Stopp Nummer 1 war der sogenannte One Tree Hill (seit 2001 baumfrei), mit einem Obelisk für den netten Spender Herrn Campbell und einem guten Ausblick auf die Stadt. Außerdem hat die Familie die ersten einheimischen Bäume, Vögel und Schafe beobachtet und ein erstes Familienfoto ist entstanden. Nicht zu vergessen sind natürlich die Hockey Pockey Stückchen (aufgeschäumter, karamellisierter Zucker), die ich extra zur Begrüßung mitgebracht habe.
Der nächste Stopp hat sich lange Zeit in den Einbahnstraßen und schlechten Ausschilderungen Aucklands versteckt. Aber irgendwann waren wir am Fuße des Mt Eden angekommen und so konnten wir den zweiten Vulkan des Tages erklimmen. Die Aussicht war wiedermal superb und noch besser als vom ersten Hügel und so habe ich dort ein wenig die Stadt und weitere Ausdehnung Neuseelands erklärt und wir haben abermals Fotos gemacht.
Dann gings zum Hostel. Das Zimmer konnten wir noch nicht beziehen, aber einen wundervollen kostenfreien Parkplatz abstauben und so haben wir zu Fuß Ponsonby, den hippen Szene-Stadtteil gleich vor unserer Haustür erkundet und für Kaffee und Kuchen in einem kleinen Café mit schöner Terrasse gestoppt. Natürlich haben wir auch die zahlreichen Souvenirläden nicht missachtet, aber uns erfolgreich zusammengerissen. Dann war unser Hotelzimmer bezugbereit. Ein Traum sag ich euch. Eine wunderschöne 150 Jahre alte Villa, mit hohen, stuckbehangenen Räumen und einem schönen Kamin in unserem Zimmer. Dazu bequeme Betten, saubere, gut ausgestattete Küche und einem Park gleich hinter der Terrasse. Verandah in Auckland ist demnach sehr empfehlenswert!
Sachen auspacken, kurz frisch machen und dann durch eben erwähnten Westpark auf zum Hafen. Zum Ende hin mussten wir uns ein wenig beeilen, weil wir die Häuser unterwegs etwas zu eingehend studiert hatten oder so, aber wir waren just in time auf dem Schiff. Dieses hat uns die nächsten 90 Minuten durch Aucklands Hafen geschippert. Ein 10 minütiger Stopp auf Rangitoto Island (Vulkan Nummer drei) und ein Live-Miterlebten Bungee-Jump unter der Harbour Bridge. Abgerundet wurde das ganze von den sehr tollen Kaffeespezialitäten im alten Fährgebäude. Ich hatte einen red espresso (Espresso aus roibosh).
Dann nochmals ein wenig Bummeln und abschließend unser erstes Einkauf. Bier, Cider und natürlich Abendessen: Leckeres Lamm, mit Süßkartoffel und Brokkoli. Zum Frühstück morgen gibt es dann erst einmal Toast und dann werden wir unser Abenteuer mit einer Fahrt in den Norden fortsetzen.
Jetzt werde ich mich meiner Familie anschließen und schlafen. Abenteuer machen müde (und fehlender Schlaf auch).
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