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Samstag, 25. Juni 2011

Flughafen Kuala Lumpur

Nun sitze ich also wieder im Flughafen. Diesmal aber in Malaysia und warte auf den Flug von Kuala Lumpur nach Auckland. Das Flugzeug wird gerade beladen und ich bin schon am Gate. Hat aber deutlich länger gedauert, als in Frankfurt. Vor allem bei der Passkontrolle ging es wieder sehr langsam vorwärts.
Auch der Weg zum Flughafen war nicht so einfach. Die Monorail (mein Weg zum Hauptbahnhof) ist das erste Mal ausgefallen. Mussten schon vormittags ewig warten und heute Nachmittag stand dann auch da, dass sie nicht garantieren können, wann eine Bahn kommt und dann braucht sie 30 Minuten. Aber keiner weiß, wie man mit dem Bus zum Bahnhof kommt, alles etwas seltsam, sie verlassen sich halt auf ihrer Züge.
Schlussendlich wollt ich es dann nicht drauf ankommen lassen und habe ein Taxi zum Bahnhof genommen, für RM18, zwar 9 mal teurer als Bus oder Monorail, aber zumindest war ich so rechtzeitig da und hab dann gespart, indem ich den Bus und nicht den Zug zum Flughafen nahm. Aber eins kann man sagen, in Kuala Lumpur ist so gut wie immer Stau!

Das war also Kuala Lumpur. Vor allem durch das sehr gute Hostel, war es ein wunderbarer Start in meinen Abenteuerurlaub. Hab mich wirklich sehr wohlgefühlt und auch Kuala Lumpur hat viel zu bieten. Vielleicht nicht gerade eine lange Geschichte und wirklich beeindruckende Häuser etc, wobei die Architektur der Hochhäuser schon beeindruckend ist und es wird wirklich überall gebaut. Aber gerade auch das Essen und die echt niedrigen Preise machen die Stadt zu einem guten Zwischenstopp auf dem Weg woandershin. Wenn es sich ergibt würde ich auf dem Rückweg gern nochmal für ein oder zwei Tage hier stoppen, gerade auch, weil ich gar keine Zeit und Möglichkeit hatte, die günstigen Preise richtig zu nutzen ;) Müsst ich ja sonst alles mitnehmen.

Batu Caves

Nach einer kurzen Nacht, da ich gestern noch mit drei Australiern und dem Hostelmanager zusammensaß, habe ich mein Gepäck wieder gepackt, mein Bett geräumt und nach einem Frühstück (Tee und Toastbrot mit Coconut Jam) mich mit Mary Alice auf den Weg zu den Batu Caves gemacht.
Das war aber gar nicht so einfach, die Monorail hat nämlich heute zum anscheinend ersten Mal ernsthafte Probleme gemacht. Erst kamen zwei Züge in wirklich langsamen Tempo auf der jeweils falschen Bahn. Nach 20 Minuten fuhr dann ein Zug ganz langsam in der Gegenrichtung und nach über 30 Minuten kam mal jemand, um zu sagen, dass er nicht weiß, wann wieder etwas geht. War dabei aber ganz gelassen und hatte eigentlich auch nicht vor alle zu informieren, nur auf Nachfrage.
Wie man sonst zu Hauptbahnhof kommt, mit Bus oder so, konnten auch die Angestellten nicht beantworten. Also sind wir wieder zurück ins Hostel gegangen und da war gerade der Vater des Hostelpersonals (von einer Familie geführt) da und hat angeboten uns direkt hinzufahren, weil eh nicht so viel Verkehr ist, da Samstag. So sind wir zu einer kostenlosen Fahrt zu den Batu Caves gekommen.
Die Batu Caves sind sehr hohe Tropfstein-"Höhlen", die ein Tempel darstellen. Bzw. sind dort viele kleinen Tempel verteilt. Zum Buße tun muss man zunächst die 272 Stufen erklimmen. Diese sind sehr steil und neben vielen Menschen sind dort auch viele bettelnde Affen, die auch gern mal Flaschen und Essen klauen. Die kleinen Tempel werden von Hindus gepflegt und wie überall in Malaysia muss man die Schuhe ausziehen, um den Innenraum zu betreten.
Wir haben uns alles angesehen und sind dann die Stufen, mit Blick auf die Skyline von KL wieder hinabgestiegen. Was durch die steile Treppe gar nicht so einfach ist. Neben den Stufen steht noch eine große Statue, auch von der haben wir natürlich ein paar Fotos gemacht und sind dann mit dem Zug wieder zum Bahnhof.
Dort angekommen haben wir erstmal sehr günstige schöne Ohrringe erstanden und festgestellt, dass die Monorail immer noch nicht funktioniert. Aber ein findiger Busfahrer hat alle, die nach Bukit Bintang wollten, eingeladen und uns dorthin gefahren. Dauerte wegen dem Verkehr zwar länger, aber wir haben es geschafft.
Zur Belohnung ging es dann in den Foodcourt des benachbarten Einkaufcenters. Das war ein Paradies. Lauter tolles Essen zu günstigen Preisen und es sah nicht nur lecker aus, sondern war auch echt gut. Das einzige nicht gut aussehende war die Bavaria Bar mit sausages and Weissbier. So komisch...
Dann ging es nochmal unter die Dusche, ich hab mit meiner Familie telefoniert (geht gut mit Skype, auch wenn es bei mir manchmal hallt) und alles geschulter und los gings.

[P.S.: Fotos folgen in Auckland, da die Verbindung im Flughafen sehr überlastet ist]