Sonntag, 8. Januar 2012

Wasser, Meer und Seen

Das war nun also schon unser vorletzter Reisetag, unglaublich wie die Zeit verflogen ist und vor lauter Reisen bin ich auch kaum zum Schreiben, geschweige denn Bilder hochladen, gekommen. Ich hoffe das kann ich am Dienstag ein wenig nachbearbeiten, wenn meine Familie auf der Heimreise ist und Martin sich noch im Anflug befindet.
Wir haben uns heut nach Frühstück und Packen noch mal kurz zum Speights Brauhaus begeben, denn vor der Tür kann man die hauseigene Wasserquelle anzapfen und seine Trinkflaschen mit klarem reinen Wasser auffüllen (wirklich Wasser, kein Bier). Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Dunedins mussten natürlich auch noch besichtigt werden, so haben wir eine kleine Rundfahrt in Henry durchs Octagon (Mittelpunkt der Innenstadt, mit der First Church of Otago und dem Rathaus) zum Bahnhof gemacht und dann ging es aus der Stadt hinaus. Natürlich nicht ohne eine Stopp und eine Besteigung der steilsten Stadt der Welt und so habe ich nun auch Bilder von der Baldwin Street im Trockenen.
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Die Landschaft war im Gegensatz zum Southland (um Riverton herum) wieder etwas hügeliger und nicht mehr ganz so flach, aber mit den vielen trockenen Gräsern sah es dennoch recht ähnlich aus. Der nächste Halt waren die Moeraki Bolders. Diese riesigen Kugeln liegen noch immer einfach so am Strand rum und wir haben es uns nicht nehmen lassen diese kleinen Kolosse zu erklimmen und Fotos zu schießen. Ein paar feine Aufnahmen sind dabei auf jeden Fall entstanden.
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Oamaru war davon noch weitere 30 Minuten entfernt. Auch hier zeigte sich leider das inzwischen typische Holiday-Phänomen von Läden, die während und nach den Feiertagen geschlossen sind (also ist Weihnachten doch nicht die perfekte Reisezeit). Aber für uns waren das "nur" unsere Teestube und der Süßwarenladen. Alle anderen Geschäfte im historischen Viertel waren geöffnet und die Innenstadt ist ja auch so sehenswert. Der Steinmetz hat gearbeitet, in der Whisky Gallery hingen tolle neue Bilder und meine Familie hat verschiedene Whisky-Sorten probiert. Für guten Kaffee und Kuchen hat das Geld dann auch noch gereicht und die Einkaufsmeile bot das dafür nötige geöffnete Café an. Was braucht man denn noch mehr?
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Bevor wir weitergedüst sind mussten noch Lebensmittel aufgetankt und ein wenig Benzin erworben werden. Mama und ich haben einen kurzen Umweg über den tollen Käseladen gemacht und eine wundervolle Käseplatte besorgt (also wir hoffen sie ist wundervoll, wird zum Frühstück getestet). Unterwegs hätte es dann noch ein paar weitere schöne Fleckchen zum Anhalten und Staunen gegeben, aber wir haben lediglich bei einem der zahlreichen Staudämme (mindestens fünf habe ich gezählt) angehalten und das herrliche blaue Wasser und die schieren Mengen davon betrachtet.
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Die Wasserfarbe wurde am Lake Pukaki nur noch vom Blick auf den Mt Cook (auch trotz der tiefhängenden Wolken schön) übertroffen. Kälter geworden war  es durch den Wind und höhere Lage ebenfalls, aber für entspanntes Liegen am Strand hat es gereicht (zumindest kurzfristig und wenn man das Strand nennen kann). In Tekapo angekommen haben wir die schöne Sonnenstimmung gleich noch für eine Besuch der kleinen Kirche, The Good Sheperd, genutzt. Wirklich herrlichst gelegen und es gibt sogar einen Schäferhund zum Draufsetzen, was will man mehr.
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Unser Hostel das tailor-made tekapo ist wieder mal sehr gemütlich. Wir haben bequeme Einzelbetten und günstige Waschmaschinen und ein einfach schönes und gemütliches Zimmer. Zum beinahe Abschluss waren wir heute auch noch einmal schön Essen, nachdem unser Lokal erster Wahl heute mit einer geschlossenen Gesellschaft gespeist hat, haben wir uns für das MacKenzie entschieden. Eine wirklich gute Wahl. Die Besonderheit des Restaurants ist das sogenannte Stone-Grilling. Der Gast wählt aus einem Angebot von verschiedenen Fleischsorten (mit Beilagen), und das Steak oder ähnliche Produkt wird dann auf einer unglaublich heißen Steinplatte, natürlich noch roh gebracht und man kann sich sein Fleisch selbst so braten, wie man will. Neben bestem Essen gibt es auch noch feinsten Blick und wir hatten einen schönen Sonnenuntergang zum Abendessen.
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Nach dem Essen konnte man sich den wunderschönen Sternenhimmel über dem kleinen Örtchen ansehen (das ganze strebt an, als Weltkulturerbe anerkannt zu werden) und nach zwei Telefonaten ist es nun mehr als Schlafenszeit.
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1 Kommentar:

blubbachen hat gesagt…

Ich muss ja eh mal unbedingt nach Neuseeland. Aber ganz besonders wegen dieser Straße (=