Freitag, 8. Juli 2011

Karaoke-Abend

Gestern Abend haben wir Alisa und Kira verabschiedet, die nun eine kleine Nordinsel-Tour machen. Zur Feier des Abends sind wir ins Pioneer nach Waipapa gefahren, zum Karaoke-Abend. Wir sollten um 19:45 abgeholt werden, um kurz nach 20 Uhr war der Fahrer dann da (in Neuseeland werden vereinbarte Zeiten und Abmachungen sehr sehr locker genommen). In Neuseeland haben viele Pubs, Clubs und ähnliches einen Shuttle-Service. Da kann man einfach vorher anrufen und man wird mit einem Kleinbus kostenfrei abgeholt und wann immer man will wieder heimgebracht. Das haben wir gestern gleich genutzt. Ein lustiger Spaß. Dort angekommen, wollten wir eigentlich noch was Essen, die Küche war aber schon zu (The Pioneer, ist auch ein Restaurant), aber es gab noch Snacks. Also Pommes, Kartoffel Wedges, Fried Fish, Tintenfischringe etc. Ich hatte ein Garlic Bread.
Gestern war also Karaoke Abend. Der wurde im Großen und Ganzen vor allem von Rewa und
Marilyn bestritten, die anscheinend ihre Liedzettel schon zuhause vorgeschrieben und dann im hunderter Pack abgegeben hatten. Aber der KJ (Karaoke Jockey) hat das Ganze gut organisiert. So dass immer mal jemand anderer dran war. Wir haben auch gesungen. Angefangen haben Lena und ich mit "Get the Party started" von Pink und dann haben so nach und nach fast alle von uns acht Mädels gesungen. Wir hatten einen wirklich schönen Abend.
Zu trinken gab es für mich Speight's Old Dark Ale (sehr gut) und Lion Red Draught (auch lecker). Den hellen Speight's Ale habe ich mal probiert, der war aber sehr bitter. Bier kostet dort im Pub 5,80NZD (3,50€) für einen Pint (glaub ich). War also auch okay. Die Liedauswahl war unglaublich umfangreich, es hätte auch 99 Red Ballons von Lena gegeben.
Um kurz nach 11 haben wir unseren Fahrer gesucht und uns von ihm wieder heimfahren
lassen. Ach ja, Waipapa ist übrigens der Nachbarort von Kerikeri, wo ich bisher noch nicht war. Aber am Wochenende kann ich hoffentlich mit einem der Mädchen mal dorthin ins Warehouse mitfahren. Da kann ich mich dann mit ner weiteren Fleecejacke und noch ner zusätzlichen warmen Hose und Kniestrümpfen ausrüsten. Denn beim Arbeiten im Packhaus ist es kalt. Aber da muss man so durch. Zur Arbeit an sich werde ich am Wochenende mal noch mehr schreiben.

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